So, nach einer kurzen Auszeit melde ich mich wieder zurück.

Inzwischen sind 3,5 Wochen vergangen, seit ich mich eine stolze Mama nennen darf. Die letzten Tage und Wochen waren stürmisch, aufregend, besonders, einzigartig, herausfordernd und gleichzeitig unglaublich schön.

Vor allem meine Geburtserfahrung hat mich in einem ganz besonderen Maß herausgefordert. Sie hat mir einmal mehr bestätigt, dass das Leben immer genau das liefert, was man gerade braucht. Das Leben liefert die Aufgaben, die gerade dran sind zum richtigen Zeitpunkt. Bei mir ganz klar: Kontrollverlust! Mein großes Thema! Ein Kontrollfreak, der plötzlich keinerlei Kontrolle hat und damit klarkommen muss. Der Geburtsverlauf hat mir gezeigt, dass man nicht auf alle Eventualitäten vorbereitet sein kann, dass Pläne in der Theorie ganz toll sind, aber manchmal vom Leben einfach über den Haufen geworfen werden. Und das ist auch gut so!

Zu meiner Geschichte:

Ich hatte den Geburtsverlauf so wunderschön geplant und mich auf eine Hausgeburt in ruhiger Atmosphäre mental eingestellt und dann kommt natürlich alles ganz anders: Kind sitzt in Beckenendlage und hat keine realistische Chance sich bis zur Geburt noch zu drehen! Puh, eine echte Herausforderung!

Mit meinem Kopf suche ich nach einer Lösung, die mir meine Selbstbestimmung zurückbringt und mir das Gefühl gibt, ich habe die volle Kontrolle, über das was kommt. So plane ich, die Beckenendlage natürlich zu entbinden, einen hierfür ausgebildeten Arzt habe ich ja gefunden!

Was ich nicht bedacht habe, dass mich sämtliche Einflüsse von außen unbewusst ins Zweifeln bringen. Ich werde den Gedanken nicht los, dass das Kind möglicherweise im Becken stecken bleiben könnte, zumal schnell feststand, dass es kein kleines Kind werden würde. Ich habe auf der Kopfebene versucht, meine Ängste in den Griff zu bekommen. Leider ist mir dies allerdings nicht auf der emotionalen Ebene gelungen. Eine schmerzhafte Ansprache durch meinen Körper war notwendig, um mir vor Augen zu führen, dass die natürliche Geburt in meinem Fall nicht das ist, was für mich vorgesehen ist.

In der 38. Schwangerschaftswoche haben mich quasi über Nacht enorme Schmerzen heimgesucht, die eine Spontangeburt nahezu unmöglich erscheinen ließen. Im Krankenhaus wurde mir gesagt, ich habe eine Analvenenthrombose, die zwar absolut ungefährlich ist, aber höllische Schmerzen verursachen würde. Im Normalfall dauert so etwas ca. 2 Wochen bis es von selbst wieder verheilt, aber in der Zeit ist es kaum auszuhalten. Die Ärztin hat mir auch wenig Hoffnung gemacht, dass ich diese Schmerzen während der Geburt vergessen könnte, weil sie so intensiv und dauerhaft sind. Meine Hebamme hat mich dann mit der Realität konfrontiert: ich muss mich entscheiden, ob ich die Spontangeburt aus der Beckenendlage tatsächlich durchziehen möchte, auch mit diesen Schmerzen oder ob der Kaiserschnitt nicht doch eine Option ist. Sie hat weder interveniert, noch mich in irgendeine Richtung gedrängt, sie hat mir lediglich geraten, ich solle diese Entscheidung unter Abwägung aller Umstände ganz für mich alleine treffen, denn sonst komme ich aus diesem „Schwebezustand“ nicht heraus. Irgendwie hat mir dieser Zuspruch auch das Gefühl zurückgebracht, die Kontrolle zu haben und selbst bestimmen zu können, wie die Geburt läuft. Nachdem ich mich schließlich dazu entschieden habe, einen Kaiserschnitt zu machen, wenn sich der kleine Mann nicht mehr dreht, habe ich sofort gemerkt, wie von mir sämtlicher Druck abfällt. Verrückterweise sind die Schmerzen von der Thrombose augenblicklich verschwunden. Das war echt ein sehr kurioser Moment und ein klares Zeichen für mich, dass mein Körper mit mir kommunizieren und mir damit zum Ausdruck bringen wollte, dass die Spontangeburt aus der Beckenendlage nicht das Richtige für mich ist. Einzig, den Zeitpunkt für den Kaiserschnitt wollte ich das Kind entscheiden lassen, denn falls er sich doch noch drehen möchte, sollte der kleine Mann die maximale Zeit dafür bekommen.

Tja, dann kam alles anders!

Der Geburtstermin kam immer näher und schließlich wollte mich der Arzt einen Tag vor dem errechneten Termin nochmal zum Ultraschall sehen. Für mich war das zwar gefühlt nicht notwendig, aber ich habe mich trotzdem darauf eingelassen. Gott sei Dank, muss man im Nachhinein sagen! Ich wurde gleich einkassiert und stationär aufgenommen. Mein kleiner Mann hatte seine Position verändert, allerdings nicht gerade vorteilhaft. Er hat ein Füßchen nach unten geklappt und hat es sich im Spagat in meinem Bauch gemütlich gemacht.

Schnell stand fest, das eine Spontangeburt unter diesen Umständen mit einem extrem hohen Risiko verbunden gewesen wäre, zumal sich der Kopf aufgrund der Beckenendlage so verformt hatte, dass er nicht ohne ärztliche Feinarbeit durchs Becken gekommen wäre. Ein Zuwarten bis zum spontanen Geburtsbeginn durch Einsetzen der Wehen war auch nicht möglich, da die Gefahr bestand, dass das Füßchen die Fruchtblase auftritt und dadurch möglicherweise rausklappt oder es zu einem Nabelschnurvorfall kommen könnte. Ich musste zunächst echt schlucken, weil mir der Arzt dadurch ja gerade durch die Blume zu verstehen gab, dass mein Kind nicht natürlich zur Welt kommen kann. Das war schon ein ziemlicher Schock für mich. Gleichzeitig war ich natürlich unendlich froh, dass die Medizin unserer Zeit eine Möglichkeit bietet, um das Kind dennoch gesund zur Welt zu holen.

Etwa 3 Stunden später fand ich mich im Kreissaal wieder und wurde für die Operation vorbereitet. Ich hatte gar nicht wirklich die Gelegenheit, mich mit der Situation ernsthaft auseinander zu setzen, aber ein Gefühl des Kontrollverlusts hat mich während der ganzen Prozedur nicht losgelassen. Überall wurden mir Zugänge und Kanülen gelegt. Thrombose-Strümpfe, Blasenkatheter, das volle Programm. Quasi genau das Gegenteil von dem was ich mir eigentlich gewünscht habe.

Gegen 13 Uhr wurde ich sediert und brustabwärts in einen Lähmungszustand versetzt. Ein sehr verstörendes Gefühl, wenn man keinerlei Kontrolle über den eigenen Körper mehr hat. Im Operations-Saal selbst ging alles ganz schnell. Ich wurde fixiert, mein Mann hinzugeholt und dann ist es auch schon losgegangen. Ich habe alles mitbekommen und der Moment, als ich den ersten Schrei des kleinen Zwerges vernommen habe, hat mich für alles entschädigt. Die Gewissheit, der kleine Mann ist gesund, er ist endlich da und sobald ich aus dem OP-Saal raus kann, darf ich ihn in den Arm nehmen. Der Papa darf gleich zu ihm und mit ihm kuscheln, also ist er auch in guten Händen.

Ich habe keine Ahnung wie lange ich noch im OP-Saal gelegen bin, ich hatte jegliches Zeitgefühl verloren, aber der Moment als ich zurück in den Kreissaal gekommen bin und endlich meinen kleinen Zwerg selbst nehmen durfte war magisch. Dieses kleine Wunder gehört jetzt zu mir! Ein Gefühl, das man gar nicht beschreiben kann!

Inzwischen sind 2,5 Wochen vergangen und der kleine Sonnenschein hat uns komplett in Beschlag genommen. Er hat uns verzaubert und in seinen Bann gezogen. Es ist gar nicht mehr vorstellbar, dass er nicht da wäre. Das hat die Natur schon geschickt eingefädelt.

Ich konnte mich mittlerweile auch schon näher mit meiner Geburtserfahrung auseinandersetzen. Zunächst einmal, das allerwichtigste, ich bezeichne diese Geburt nicht als traumatisch oder verängstigend. Sie war nicht das, was ich mir vorgestellt hatte, aber sie war die Geburt, die für mich richtig war. Ich sollte wohl lernen, mit kompletten Kontrollverlust umzugehen und vor allem auch mal zuzulassen, dass ich nicht steuern kann, was geschieht. Das war für mich eine sehr schwere Lektion, weil ich grundsätzlich die Kontrolle brauche, um mich frei zu fühlen. Dieses Gefühl von völliger Machtlosigkeit und Ausgeliefertsein hat mir gezeigt, dass man sich manchmal auch einfach fallen lassen kann und vertrauen darf, dass man nicht immer kontrolliert sein muss. Ich bin an meinen persönlichen Tiefpunkt des Kontrollverlusts gekommen, als mich die Krankenschwestern „gewickelt“ haben, aber ich habe auch verstanden, dass diese Erfahrung nicht zufällig zu mir gekommen ist, sondern mich lehren sollte, dass ich im Leben eben nicht alles mit meinem Kopf regeln kann, sondern es Situationen gibt, die man einfach geschehen lassen muss.

Mein Geburtserlebnis hat mir mal wieder gezeigt, dass das Leben immer genau weiß, was dran ist. Das Leben geschieht für uns und liefert genau die Aufgaben, die gerade dran sind. Auch wenn es zunächst nicht so erscheint, gibt im Nachhinein alles seinen Sinn und es ist alles richtig, so wie es geschieht!

Namaste!

Kennst Du das auch? Du hast das Gefühl, Du bist für Dich selbst bestens auf Deine anstehende Herausforderung vorbereitet, hast Dich ausreichend damit auseinandergesetzt, sämtliche Risiken gegeneinander abgewogen und bist von Deinem Weg überzeugt? Deine ganze Energie und Dein Mindset sind durchweg auf positiv gestimmt und wenn’s nach Dir geht, bist Du startklar und siehst der Aufgabe gespannt entgegen. Es ist alles so, wie man es sich wünscht und wie es sein sollte…

Doch dann kommen Dir plötzlich Zweifel und negative Gedanken in den Sinn und Du stellst ernüchtert fest, dass Dein Unterbewusstsein einem Brainwash von außen unterzogen wurde und Du das gar nicht gemerkt hast.

Kleine vermeintlich unbedeutende Aussagen anderer Menschen, nach denen Du weder gefragt hast, noch sie hören wolltest, überschatten plötzlich Deine ursprünglichen Überzeugungen und die zuvor so wohl abgewogene Entscheidung steht auf einmal auf der Kippe.

So kleine belanglose Sätze wie
☝️puh, das ist aber mutig von Dir
☝️bist Du Dir sicher, dass das nicht zu gefährlich ist
☝️ich weiß von jemand, bei dem ist das und das passiert
☝️das würde ich mich nicht trauen
☝️überleg Dir das gut
☝️ich hab mal irgendwo gelesen, dass…

usw. klingen zunächst völlig harmlos und die bewusste Wahrnehmung lässt diese Gedanken auch erstmal gar nicht zu, weswegen sie uns auch im ersten Moment nicht als gefährlich auffallen.

❗️Aber genau diese Sätze machen etwas mit uns, sie sind leise Trigger.
❗️Sie bohren sich in unser Unterbewusstsein!
❗️Sie nehmen uns die Unbeschwertheit!
❗️Sie verfolgen uns still!
❗️Sie verändern langsam aber sicher unser positives Mindset!
Und wenn wir nicht aufpassen, stecken wir auf einmal in einer Abwärtsspirale an Zweifeln.

Doch wie können wir uns davon wieder befreien, wenn wir da einmal drinstecken?

Das Gefährliche ist, dass wir das oftmals zunächst selbst gar nicht merken, weil es uns nicht bewusst ist. Mir wäre es selbst auch nicht aufgefallen, dass meine ursprüngliche Überzeugung und mein Vertrauen geschmolzen sind, hätte mich nicht eine sehr empathische und aufmerksame Freundin darauf angesprochen, dass sich die Überzeugungskraft meiner Stimme deutlich verändert hat. Ihrer einfühlsamen Wahrnehmung verdanke ich es, dass es mir selbst bewusstgeworden ist, was hier eigentlich passiert ist. Ich habe mich von außen manipulieren lassen, ohne dass ich es gemerkt habe. Ich bin mir absolut sicher, dass es niemand böse gemeint hat und sich keiner darüber im Klaren war, was diese ach so bedeutungslosen Aussagen auslösen können. Dennoch ist es jetzt an der Zeit, diese negativen Gedanken wieder loszuwerden.

Und hier liegt meiner Meinung nach der Schlüssel. Dadurch, dass wir begreifen, was genau geschehen ist, haben wir den Chance den Reset im Kopf zu machen. Wir können uns unser ursprüngliches positives Mindset wieder zurückholen, denn jetzt wissen wir, woher die Zweifel kommen und genau dahin können wir sie wieder zurückgeben.

💫Zunächst einmal ist es eine Tatsache, dass kein Anderer unsere persönlichen Fakten so kennt, wie wir, weil wir für uns ja alle Risiken, die uns beschäftigt  haben, schon gegeneinander abgewogen haben.
💫Wir kennen unsere genauen Umstände.
💫Wir kennen unsere eigene mentale/körperliche Verfassung.
💫Wir wissen, dass jede Situation individuell ist und die Geschichten anderer niemals mit unserer vergleichbar ist.
💫Wir wissen hingegen nicht, woher die anderen Menschen ihre Gedanken haben.
💫Wir wissen auch nicht, aus welcher Zeit diese Umstände stammen, die sie zweifeln lassen.
💫Uns ist nicht bekannt, ob sich die Menschen wirklich selbst mit dem Thema beschäftigt haben oder ob sie sich die Situation einfach nur für sich selbst nicht vorstellen können und damit auch nicht hinter dem Berg halten können.

All das sind Einflüsse, die mit unserer Entscheidung nichts zu tun haben und wenn wir uns darüber im Klaren sind, dann können wir diese Gedanken auch wieder loslassen. Oftmals ist auch sehr hilfreich, sich in einem solchen Fall mit einer neutralen Person auszutauschen, die tatsächlich Ahnung auf dem jeweiligen Gebiet hat und die darüber positiv berichten kann. Da steckt tatsächlich eine unglaubliche Kraft dahinter!

Hast Du auch schon mal eine Gehirnwäsche erlebt, die Dir zunächst gar nicht als solche aufgefallen ist?

🙏An dieser Stelle möchte ich uns allen – mich selbst eingeschlossen – wieder ins Gedächtnis rufen, dass Worte, wenn sie unbewusst eingesetzt werden, sehr gefährlich sein können und beim Anderen etwas auslösen können, was wir überhaupt nicht gewollt haben. Gerade wenn es um ohnehin schon schwierige Themen geht, sollten wir uns immer genau überlegen, ob wir unsere Gedanken wirklich aussprechen oder den anderen lieber einfach sein Ding machen lassen, unabhängig davon, ob wir es gutheißen oder nicht.🙏

Vertrau ich schon oder kontrollier ich noch?

Wirklich zu vertrauen heißt auch, anzunehmen und zu akzeptieren, wenn man auf den Ausgang einer Situation gar keinen Einfluss hat und trotzdem die innere Überzeugung besitzt, dass am Ende alles gut werden wird.

Ich stelle gerade fest, dass das gar nicht so einfach ist, weil ich unterbewusst doch immer wieder ein Hintertürchen suche, um doch ein bisschen kontrollieren zu können, was geschieht. Jetzt stehe ich gerade vor einer Aufgabe, auf deren Ausgang ich tatsächlich keinerlei Einfluss habe. Ich habe es nicht in der Hand und auch keine Möglichkeit den Ausgang irgendwie in die Richtung zu lenken, die ich mir wünsche.

Es ist wahres tiefes Vertrauen gefragt und mir wird klar, dass diese Aufgabe aus einem ganz bestimmten Grund zu mir gekommen ist. Mein Vertrauen ist schon stark, aber eben noch nicht so weit, wie ich es gedacht habe. Komplett jegliche Kontrolle abzugeben, kannte ich bislang in dieser Form noch nicht. Um diese Lektion zu lernen musste ich erst 36 Jahre alt werden und kurz vor der Geburt meines Kindes stehen.

Ich musste immer schmunzeln, wenn man mir gesagt hat, ein Kind zu gebären ist der größte und einschneidendste Schritt im Leben einer Frau, aber ich fange an zu verstehen, was damit gemeint ist. Von den körperlichen Veränderungen mal abgesehen, ist es mental eine ganz besondere Herausforderung, wenn man sich bewusst den Aufgaben stellt, die im Laufe einer Schwangerschaft auf einen zukommen. Damit meine ich nicht, sich den Umständen zu fügen, sondern wirklich zu erkennen, was der tiefere Sinn einer Situation ist und sich diesem Sinn zu stellen.

Ich meine damit, genau zu hinterfragen, was will mir mein Kind oder die Natur gerade sagen, wenn sie mich vor gewissen Hürden stellt und sich mit diesen bewusst auseinanderzusetzen.

Es ist eine Einladung des Lebens an die Eigenverantwortung und Selbstreflexion, die wir leider viel zu oft nicht erkennen, weil wir uns auf die Meinungen von außen verlassen, uns sagen lassen, was zu tun ist, welche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden können und wie wir die Verantwortung maximal an andere übertragen können.

Anstelle diese Einladung anzunehmen, lassen wir uns viel zu oft unserer Freiheit und Selbstbestimmung berauben, weil uns das Vertrauen in die Natur und unseren Körper immer mehr geraubt wird.

Uns wird suggeriert, dass wir bei kleinsten Abweichungen von der Norm am sichersten fahren, wenn wir die Verantwortung aus der Hand geben und lieber anderen Menschen vertrauen anstatt uns selbst und dem was uns die Natur mit auf den Weg gegeben hat.

Und so stehen wir irgendwann da, werden geleitet von den Empfehlungen anderer, folgen dem was in unserer Zeit als „normal“ angesehen wird, unterziehen uns unnötigen Operationen und medizinischen Eingriffen, um vermeintlich auf der „sicheren Seite“ zu sein.

Gerade in Bezug auf Schwangerschaft und Geburt ist das wirklich tragisch, weil wir dabei komplett vergessen, dass der natürliche Verlauf in Wahrheit normal ist und wir evolutionär mit allem ausgestattet sind, was nötig ist, um ein Kind sicher und artgerecht ins Leben zu begleiten.

Das trifft wahrscheinlich noch auf viel mehr Situationen im Leben genauso zu, aber nachdem ich selbst gerade an diesem Punkt stehe, fällt es mir hier eben im Moment am deutlichsten auf.

Hast Du eine ähnliche Erfahrung gemacht?

Das Leben läuft nicht nach Plan. Es kommt alles immer ganz anders als gedacht.

Genau aus diesem Grund schreibe ich heute über das, was gerade dran ist und nicht das, was ich ursprünglich schreiben wollte.

Ich schreibe über meine persönlichen Gedanken, meine persönliche Situation, meine Herausforderung, die mir das Leben gerade stellt und was sie mir wohl sagen möchte. Hinter dieser Situation steckt so viel Selbstbestimmung und Freiheitsgefühl, von daher ruft es mich direkt, darüber zu berichten.

Ich befinde mich gerade in der 36. Schwangerschaftswoche. Bislang konnte ich eine absolut reibungslose Schwangerschaft genießen. Ich kann mich wirklich über nichts beklagen. Mir war nie übel, ich konnte jederzeit sportlich aktiv bleiben, in die Berge gehen, ich hatte wirklich gar nichts. Klar, mittlerweile merke ich im Rücken ein wenig die neue Gewichtsverteilung, aber das ist auch schon alles. Alles in Allem wahrscheinlich die Wunschschwangerschaft. Nachdem ich letztes Wochenende meinen Geburtsvorbereitungskurs gemacht habe, war ich voller Vorfreude auf die Geburt. Auf diese unglaubliche Erfahrung, die der Körper macht. Wirklich mal zu sehen, was der Körper eigentlich wirklich kann. Dass mein Körper sehr belastbar ist, das weiß ich auch so, aber diese Herausforderung ist wahrscheinlich die größte und gleichzeitig die mental forderndste, die es gibt. Ich war willends und hoch motiviert, genau diese Erfahrung zu machen und meinen Körper dabei einfach nochmal ganz neu kennenzulernen.

Tja, und nun eine Woche stand ich plötzlich da. Ratlos und verunsichert. Nachdem ich eine sehr harte Gebärmutter habe und ein Ertasten des Babys leider nicht eindeutig die Kindslage bestimmen konnte, musste ich einen zusätzlichen Ultraschall machen. Ich habe während der ganzen Schwangerschaft einzig auf mein eigenes Körpergefühl vertraut und mich auch ausschließlich von meiner Hebamme betreuen lassen, aber dieser zusätzliche Ultraschall war unausweichlich. Mit der zunehmenden Vorfreude auf die Geburt wuchs auch mein Wunsch, die Geburt möglicherweise doch nicht im Krankenhaus sondern zuhause in meiner gewohnten Umgebung zu machen. Dieser Gedanke wurde mir von Tag zu Tag sympathischer. Ich habe alles mit meiner Hebamme besprochen, sie wollte es mir möglich machen, trotz ihres vollen Terminkalenders im Dezember und dann die ernüchternde Nachricht im Ultraschall: der kleine Zwerg sitzt noch immer in Beckenendlage in meinem Bauch und die Wahrscheinlichkeit einer Drehung erachtet sowohl der Arzt als auch die Hebamme als nicht sonderlich groß, da es Faktoren gibt, die dagegen sprechen. Erstens die extrem harte Gebärmutter, die dem Kind relativ wenig Bewegungsspielraum gibt und dazu kommt, dass die Fruchtwassermenge in meiner Gebärmutter eher geringer als zu viel ist, was dem Kleinen natürlich nicht gerade dabei hilft, doch noch eine Drehung zu vollziehen.

Die Hebamme hat mir gut zugeredet und mir Mut gemacht, alles Mögliche zu tun, um den kleinen Mann doch noch zu einem Purzelbaum zu bewegen. Sie hat mir alle klassischen Techniken nahegelegt, die man versuchen kann, um die Drehung doch noch herbeizuführen. Gleichzeitig wurde ich sowohl über die Möglichkeit eines Kaiserschnitts aufgeklärt und dass eine Spontangeburt aus Beckenendlage möglich ist. Diese wird von meinem Arzt auch tatsächlich durchgeführt, allerdings gibt es hierbei nicht unwesentliche Risiken.

Zunächst haben wir vereinbart, dass ich in 3 Wochen nochmal komme und wir dann erneut schauen, ob sich die Kindslage bis dahin verändert hat. Mehr kann man zum jetzigen Zeitpunkt ja auch nicht machen. Ich bin etwas verwirrt aus dem Krankenhaus gegangen, aber trotzdem zuversichtlich, dass sich der Kleine doch noch von selbst drehen wird. Ich dachte mir, der wird schon wissen, wie es geht und vielleicht braucht er einfach eine Sondereinladung zum Drehen, wahrscheinlich ist er der gleiche Dickschädel wie ich. Und falls nicht – so mein Gedanke – dann wird hoffentlich der Arzt sagen „Frau Kastenmeier, das ist mir zu heiß, das mach ich nicht!“, so dass sich die Frage für mich gar nicht stellt, was ich jetzt machen werde. Mit diesen Gedanken bin ich am Freitag relativ friedlich schlafen gegangen.

Nachdem ich mir allerdings am Samstag morgen ein paar Berichte zu Beckenendlagengeburten angeschaut und durchgelesen habe, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen.
Mir ist klar geworden, dass es kein Zufall ist, dass genau ICH vor dieser Herausforderung stehe.
Es ergibt einfach komplett Sinn, dass ich mit einer Beckenendlagengeburt konfrontiert werde.
Mir ist bewusst geworden, dass ich es zwar weiterhin versuchen kann, die Drehung zu erzwingen, aber es wird nicht passieren.
Ich habe verstanden, dass sich für mich nicht die Frage stellen wird, entbinde ich zu Hause oder im Krankenhaus, sondern die Frage wird sein, entbinde ich die Beckenendlage natürlich oder per Kaiserschnitt.
Es kann auch kein Zufall sein, dass ich mir unbewusst ein Krankenhaus ausgesucht habe, in dem man Erfahrung mit Beckenendlagengeburt hat.
Es kann auch kein Zufall sein, dass ich tatsächlich (und das ist bei mir keine Selbstverständlichkeit) einen Arzt gefunden habe, der mein Vertrauen hat und gleichzeitig von einer Hebamme begleitet werde, die ebenfalls genau meine Gedanken teilt.
Sowohl der Arzt als auch die Hebamme weisen mich darauf hin, dass das Gelingen einer Beckenendlage hauptsächlich davon abhängt, wie sehr ich meinem Körper vertraue, wie stark meine Nerven sind, wie gut ich in Extremsituationen Ruhe bewahren kann und ob ich in der Lage bin, mich zu 100 % auf diese Herausforderung einzulassen, denn das Schlimmste was passieren kann ist, dass ich die Nerven verliere, wenn das Kind mit dem Körper schon raus ist. Dann gibt es kein Zurück mehr, dann muss der Kopf noch durch das Becken hindurch, unabhängig davon, wie ich es mir emotional gerade geht. Ein Kaiserschnitt ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich und auf meine Nerven hat der Arzt und auch die Hebamme keinen Einfluss. Die Risiken, die der Arzt dabei aufzählt, führen wahrscheinlich dazu, dass ein Großteil aller Frauen doch den Kaiserschnitt wählen. Und ich muss zugeben, ich kann es nachvollziehen. Es ist wirklich nicht ohne!

Wenn ich über das alles nachdenke, dann ergibt auf einen Schlag alles einen Sinn. Es ergibt einen Sinn, dass ausgerechnet ich vor dieser Wahl stehe. Das komplette Jahr ist schon davon geprägt, 100%iges Vertrauen in den eigenen Körper zu gewinnen und auf das eigene Gefühl zu vertrauen. Ich stehe wieder vor einer Situation, die ich mit meinem Kopf nicht lösen kann. Mir fällt wie Schuppen von den Augen, dass ich mir gestern noch den denkbar einfachsten Weg ausgesucht habe, indem der Arzt für mich entscheidet. Ich laufe quasi davon. Ich stehle mich aus meiner Eigenverantwortung. Ich handle fremdbestimmt. Genau das, was ich ja überhaupt nicht möchte. Ich möchte die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, was für mich und mein Kind der richtige Weg ist.

Ich bin schon immer ein sehr rational geprägter Mensch und daher ist es gar nicht so einfach für mich, hier den Kopf auszuschalten und rein nach meinem Gefühl zu gehen. Anscheinend will mir genau das Thema „Schwangerschaft“ diese Lektion beibringen. Angefangen mit dem unerwarteten Schwangerschaftsabgang im Januar diesen Jahres in der 12. Woche, der mir damals schon gezeigt hat, dass ich mich auf mein Gefühl verlassen kann, da ich intuitiv von Anfang an wusste, dass irgendwas nicht stimmt und es lediglich der Kopf nicht wahrhaben wollte. Dann die jetzige Schwangerschaft, in der ich mich vom ersten Tag komplett auf mein Gefühl verlassen konnte. Ich war nie von Ängsten und Sorgen geplagt, dass irgendwas nicht stimmen könnte und kontrolliert werden müsste. Ich wusste es im Gefühl, dass alles stimmt. Und jetzt, die Geburtsfrage: es erscheint mir fast ein bisschen wie meine persönliche Meisterprüfung. Die Meisterprüfung, ob ich verstanden habe, dass mein Körper ein Wunderwerk ist und dass er auch diese Hürde nehmen kann. Ich kann nicht leugnen, dass ich eine Heidenangst davor habe und genau das macht es zu dieser absoluten Prüfung. Wenn ich eins weiß, dann das meine große Stärke meine mentale Konstitution ist. Ich weiß, dass meine Nerven sehr stark sind, ich weiß, dass ich selbst in Extremsituationen einen kühlen Kopf bewahren kann und ich weiß, dass mein Kopf mitspielen wird. Die Herausforderung für mich wird sein, diese mentale Stärke in das Vertrauen in den eigenen Körper zu bringen.

Tja, da stehe ich gerade. Hin und hergerissen, aber dennoch um eine Erkenntnis reicher. Es kommt immer genau das zu uns, was zu uns kommen soll und das Leben hat die richtigen Aufgaben. Es liegt an uns selbst, wie wir damit umgehen und was wir daraus machen.

Aktuell nehme ich mir den Druck einer Entscheidung und versuche alles auf mich zukommen zu lassen. Ich bin davon überzeugt, dass mir mein kleiner Zwerg am Geburtstermin sagen wird, was richtig ist. Er wird mir sagen, wann er raus will und dann wird mir meine Intuition sagen, was zu tun ist. Davon bin ich überzeugt.

In jedem Fall werde ich selbstbestimmt und aus meinem Gefühl heraus handeln!

Warum wir Selbstliebe oftmals mit Egoismus verwechseln

✨Liebe Dich selbst!
✨Schätze Dich selbst so sehr, wie Du es Dir von jemand anderem wünschen würdest!
✨Nimm Dich selbst mit voller Liebe an, genau so wie Du bist!
✨Sorge gut für Dich selbst!
✨Sei Dir selbst ein guter Freund!

Solche oder so ähnliche Weisheiten hören wir tagtäglich. Überall. Immerzu.
Wir alle kennen sie und theoretisch klingen sie ja auch ganz plausibel.
Warum aber fällt es uns oftmals so schwer, sie auch wirklich zu verinnerlichen?
Danach zu leben?
In aufrichtiger Selbstliebe mit uns selbst zu sein?
Uns wahrhafte und ehrliche Selbstwertschätzung zu schenken?
Uns wertvoll zu fühlen?🤔

Es gibt vermutlich viele Gründe, die uns davon abhalten, wirklich in Liebe zu uns selbst zu sein. Meistens verbergen sich dahinter Glaubenssätze aus unserer Kindheit, die so tief in uns verankert sind, dass wir uns darüber gar nicht bewusst sind.

Es gibt aber auch Glaubenssätze, die nicht nur aus unserer Kindheit stammen, sondern uns von der Gesellschaft eingeredet wurden.
Einer davon ist auf jeden Fall, dass es egoistisch von uns ist, wenn wir zu viel an uns denken.

❗️Dass es egoistisch ist, wenn wir uns selbst so wichtig nehmen.
❗️Dass es egoistisch ist, wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse nicht in den Hintergrund stellen.
❗️Dass es egoistisch ist, wenn wir uns nicht aufopfern.
❗️Dass es egoistisch ist, wenn wir unsere Träume verwirklichen.
❗️Dass es egoistisch ist, wenn wir unsere Meinung vertreten.
❗️Dass es egoistisch ist, wenn wir uns nicht anpassen.

Schluss damit!
Nichts davon ist wahr!
Nichts davon ist heldenhaft!
Nichts davon ist erstrebenswert!
Nichts davon hilft irgendjemand!
Nichts davon trägt zu einer besseren Welt bei!

Im Gegenteil.

Es blockiert uns.
Es bremst uns.
Es hält uns klein.
Es engt uns ein.
Es hält uns davon ab, in unsere wahre Größe zu kommen.
Es hält uns in einem Leben im Mangel gefangen.

🔹Nichts daran ist egoistisch, wenn wir an uns selbst denken!
🔹Nichts daran ist egoistisch, wenn wir uns wichtig nehmen!
🔹Nichts daran ist egoistisch, wenn wir unsere Bedürfnisse achten!
🔹Nichts daran ist egoistisch, wenn wir anderen Menschen helfen ohne uns dabei selbst aufzuopfern!
🔹Nichts daran ist egoistisch, wenn wir unsere Träume wahr werden lassen!
🔹Nichts daran ist egoistisch, wenn wir zu unserer Meinung stehen!
🔹Nichts daran ist egoistisch, wenn wir unser eigenes Ding machen!

💫Es ist sogar enorm wichtig, dass wir an uns denken, uns wichtig nehmen, unsere Bedürfnisse achten, uns nicht aufzuopfern, unsere Träume zu leben, zu unserer Meinung zu stehen und dass wir unser eigenes Ding machen!
💫Denn nur so kommen wir in unsere volle Kraft.
💫Nur so leben wir in Fülle.
💫Nur so sind wir Fülle!
💫Nur so können wir unsere ganze Kraft und unsere Fülle auch wieder zurückgeben.
💫Nur aus der Fülle heraus können wir die Welt verändern.
💫Nur aus der Fülle heraus können wir den Unterschied machen.
💫Nur aus der Fülle heraus können wir einen Beitrag leisten.
💫Nur aus der Fülle heraus leben wir in Wahrhaftigkeit!

Wo kannst Du noch mehr Selbstliebe leben? Wo kannst Du noch mehr Deine eigenen Bedürfnisse beachten? Wo kannst Du noch mehr Deine Träume verwirklichen?

Warum wir uns mehr aus unserer Komfortzone rausbewegen dürfen

❗️Jeder kennt sie.
❗️Jeder hat sie.
❗️Jeder fühlt sich in ihr wohl.
❗️Jeder nutzt sie gerne als Ausrede.
❗️Jedem von uns ist sie bestens vertraut – unsere Komfortzone!

So gut wir sie auch kennen, so unterschiedlich ist die Komfortzone auch bei jedem einzelnen von uns. Eins hat sie aber immer gemeinsam. Der Komfortzone ist der Bereich, in dem wir uns am liebsten aufhalten, der Bereich in dem wir uns sicher fühlen, der Bereich in dem uns keine Gefahr droht, der Bereich in dem wir zuhause sind. Und das nur, weil wir sie in und auswendig kennen.

Das ist Fluch und Segen zugleich. Die Komfortzone bietet uns zwar das Gefühl von Sicherheit, allerdings ist sie dennoch nicht ungefährlich. Schließlich bewegen wir uns in einem Bereich, in dem wir alles wissen, in dem wir alles kennen, in dem wir rundum sicher sind. So verlockend es auch sein mag, wenn wir uns in Sicherheit und Geborgenheit wiegen können, so sehr hält es uns auch jeden Tag aufs Neue davon ab, dass wir wachsen und uns entwickeln können.

❓Wie sollen wir uns jemals verwirklichen, wenn wir jeden Tag nur das tun, was wir bereits können, was wir bereits kennen und was uns keine Schwierigkeiten bereitet?
❓Wie sollen wir jemals über uns selbst hinauswachsen, wenn wir uns nie herausfordern, wenn wir nie unsere Grenzen austesten und wenn wir nie dahin kommen, wo wir auch mal kämpfen müssen?
❓Wie sollen wir uns jemals aus unseren inneren Zwängen befreien können, wenn wir uns aus Angst davor etwas Unangenehmes zu erfahren immer selbst kleinhalten, wenn wir nie ein Risiko eingehen und wenn wir uns der Gefahr nie stellen?

Es ist die Angst vor dem Unbekannten, die uns so oft im Leben blockiert, hemmt oder auf der Stelle treten lässt. Das geht teilweise sogar so weit, dass wir manchmal lieber in einem Unglück verweilen, dass uns vertraut ist, anstatt uns dem Risiko auszusetzen, etwas auszuprobieren, bei dem wir den Ausgang nicht kennen. Der Gedanke, dass wir dabei vielleicht schlechte Erfahrungen machen könnte, ist einfach viel zu präsent. Aber hey, klar können wir das, das wissen wir vorher nie. Das hat jedes Wagnis nun mal so an sich, es könnte nicht so laufen, wie wir es uns vorstellen.

Wir vergessen dabei allerdings, dass ja auch die Möglichkeit besteht – und die ist gar nicht so unwahrscheinlich –
✨dass wir einen Erfolg erlangen,
✨dass wir etwas Großartiges erleben,
✨dass wir über uns hinauswachsen,
✨dass wir hinterher einfach nur stolz auf uns selbst sind,
✨dass wir ungeahnte Glücksgefühle erleben,
✨dass wir uns selbst ganz neu kennenlernen,
✨dass wir den ultimativen Durchbruch erleben.

All das könnte auch passieren, all das ist auch möglich, all das könnten wir auch erleben, all das steht uns auch offen.

💫Das einzige was wir dafür tun müssen, ist öfter mal unsere Komfortzone verlassen.💫

🙏Öfter mal außerhalb unserer selbstgesetzten Grenzen etwas wagen.
🙏Öfter mal abseits der gewohnten Wege gehen.
🙏Öfter mal etwas riskieren.
🙏Öfter mal weniger nachdenken, mehr handeln.
🙏Öfter mal die Bedenken vergessen.
🙏Öfter mal einfach sein!

🤔Wo lebst Du in Deiner Komfortzone? Wo kannst Du Dich bislang noch nicht aus Deinem Wohlfühlbereich rausbewegen? Was würdest Du gerne mal wagen?🤔

 

 

Warum wir uns mehr auf unsere eigene Intuition verlassen dürfen

Kennst Du das auch?
✨ Jeder will Dir einen gut gemeinten Ratschlag mit auf den Weg geben?
✨ Jeder will Dir erklären, wie Du was am besten machen solltest?
✨ Jeder meint, dass er für Dich am besten weiß, was richtig ist?

Natürlich, die Ratschläge sind alle gut gemeint.
Natürlich, mit den Ratschlägen will jeder nur das Beste für uns.
Natürlich, die Ratschläge sollen uns weiterhelfen.
Aber hey, Ratschläge sind auch „Schläge“.

Und genau das machen die Ratschläge mit uns. Sie schlagen uns.
Denn sie machen uns klein.
Sie verunsichern uns.
Sie tragen dazu bei, dass wir unserem eigenen Gefühl nicht mehr vertrauen.
Sie tragen dazu bei, dass wir unsere eigene Einschätzung in Zweifel ziehen.
Sie tragen dazu bei, dass wir unsere eigene Intuition untergraben.

Wir geben unbewusst den gut gemeinten „Schlägen“ von außen so viel Gewichtung, dass wir dabei komplett vergessen, dass alles was wir wissen müssen, bereits in uns steckt.

⭐️ Unser bester Wegweiser ist unsere eigene Intuition.
⭐️ Unsere eigene Intuition kennt immer den Weg.
⭐️ Unsere eigene Intuition ist unser bester Beschützer.
⭐️ Unsere eigene Intuition sagt uns ganz genau, was richtig und falsch ist.

Unsere eigene Intuition ist unser Urinstinkt. Sie ist uns von Natur aus gegeben. Die Natur hat uns mit allen notwendigen Impulsen ausgestattet, die uns vor Gefahren beschützen, die unser Überleben sichern und die uns immer die richtige Orientierung geben.

Im Laufe unseres Lebens haben wir komplett verlernt, diesen Urinstinkten zu vertrauen, weil sie uns von klein auf aberzogen werden. Wir werden von klein an darauf konditioniert, dass die Meinung von außen wichtig ist, dass man Ratschläge befolgen muss, dass man den Erfahrungen der Erwachsenen vertrauen kann.

Das ist ein totaler Trugschluss, denn in Wirklichkeit liegt all die Weisheit bereits bei unserer Geburt in uns.

💙 Ein Baby ist genau mit diesen Urinstinkten verbunden.
💙 Ein Baby weiß intuitiv genau, was es machen muss, um zu überleben.
💙 Ein Baby handelt rein nach seinen Instinkten.

Dadurch, dass es allerdings ohne der Symbiose zu seiner Mama alleine noch nicht überlebensfähig ist, passt es sich an seine Mama an. Es nimmt an, was ihm die Mama mit auf den Weg gibt. Es eignet sich alles an, was es von seiner Mama abschauen kann. Es kopiert seine Mama.

Genau dadurch verlieren wir bereits als Baby unseren Bezug zu unserer eigenen Intuition. Je älter wir werden, desto mehr orientieren wir uns daran, was „die Anderen“ machen und im Erwachsenenalter ist uns dann überhaupt nicht klar, dass unsere Handlungen nicht aus unserer Intuition heraus erfolgen, sondern dass wir völlig fremdgesteuert handeln.

🙏 Es ist an der Zeit, dass wir uns darauf wieder besinnen.
🙏 Es ist an der Zeit, dass wir zu unserer Intuition wieder zurückkommen.
🙏 Es ist an der Zeit, dass wir wieder lernen, unserem eigenen Instinkt zu vertrauen.
🙏 Es ist an der Zeit, dass wir unserem eigenen Gefühl mehr Gewichtung geben, als der Meinung von Außen.
🙏 Es ist an der Zeit, dass wir uns endlich selbst mehr vertrauen!!

Wo nimmst Du die „Schläge“ von außen noch viel zu wichtig? Wo kannst Du anfangen, Deiner eigenen Intuition zu vertrauen?

Das Leben hat immer recht

Das Leben hat immer recht

Neulich habe ich eine Visionskarte gezogen auf der stand in großen Buchstaben „Das Leben hat immer recht!“.

🙏 Der Satz ging mir sofort durch und durch und je mehr ich über die Kraft dieser Worte nachdenke, desto mehr spüre ich die Resonanz und ich verspüre den inneren Drang, hierzu eigene Gedanken zu teilen. 🙏

Ich habe mir die Frage gestellt, was es eigentlich heißt, dass das Leben immer recht hat? 🤔
Wie ist das zu verstehen? 🤔
Wie kann das Leben denn bitte recht haben? 🤔
Und dann auch noch immer…
Das Leben ist abstrakt, es ist ja kein Subjekt, das eine Meinung haben kann.
Wie kann etwas recht haben, was keinen Persönlichkeitscharakter hat?

Mir ist klargeworden, dass es unsere rigide Denkweise ist, die es uns so abwegig erscheinen lässt, dass so eine Qualität auch auf etwas Abstraktes zutreffen kann.
Doch so abwegig ist das gar nicht.
Im Gegenteil.
Es ergibt einfach durch und durch Sinn.🙏
Wenn wir uns dafür öffnen können, dieser Aussage Glaube zu schenken, dann ist eine alles verändernde Einladung dazu, dem Leben einfach zu vertrauen.
Eine Einladung, das Leben so anzunehmen wie es ist und mit allem was kommen mag.
Und das in dem Bewusstsein, dass das Leben stets genau weiß, wo es uns hinführen mag und dass das, was es uns zu bieten hat immer und jederzeit richtig ist.

⭐️ Das Leben lädt uns dazu ein, in dem tiefen Vertrauen zu sein, dass selbst die dunkelsten Stunden unseres Daseins richtig für uns sind, weil alles was geschieht, nicht gegen uns sondern für uns passiert. ⭐️

⭐️ Das Leben leitet uns dazu an, darauf zu vertrauen, dass wir gar nichts dafür tun müssen, dass es uns gut geht, denn das Leben weiß einfach.
Das Leben macht einfach.
Das Leben entscheidet.
Und zwar immerzu richtig. ⭐️

⭐️ Das Leben stellt uns jederzeit genau vor die richtigen Aufgaben, es schickt uns genau die Herausforderungen und Hürden, die wir genau in diesem Moment brauchen.
Hürden, die uns erkennen lassen sollen, an welchen Stellen wir uns selbst noch etwas vormachen, wo wir noch nicht bei uns angekommen sind, wo wir noch nicht im Vertrauen oder in der Akzeptanz sind und wo wir noch ungelöste Themen haben, die wir uns anschauen dürfen. ⭐️

⭐️ Das Leben ist eine Einladung an jeden einzelnen von uns, hinzuschauen und reinzuspüren was gerade ist, was gerade dran ist und was es mit uns macht. ⭐️

Verspüren wir Unbehagen mit dem, was uns das Leben gerade schenkt, spüren wir Enge, spüren wir Angst, spüren wir Ablehnung, spüren wir Ärger oder Wut?
Was kommt in uns hoch bei dem, was uns das Leben gerade liefert?
Das ist der beste Zeitpunkt um die Einladung des Lebens anzunehmen und sie als Geschenk zu erkennen.

Nicht alle Geschenke, die einem zukommen sind in einer rosa Schleife verpackt, manche muss man in ihrem wahren Wert erst mühevoll entpacken und sich dabei tief öffnen, dunkle Türen öffnen, aber am Ende wird es sich in 1000facher Weise lohnen und das ist dann der Moment, in dem man laut rufen kann, hell yeah, das Leben hat sowas von recht gehabt.🙏

Genau diese Prüfung habe ich jetzt gebraucht! ✨
Genau diese Erfahrung musste ich genau jetzt machen! ✨
Genau das durfte ich lernen! ✨

💫 Welche Aufgaben stellt Dir das Leben gerade? Wo bekommst Du gerade ein Geschenk, das sich noch nicht als solches zeigt? 💫

Die Kraft der Eigenverantwortung

Eigenverantwortung bedeutet Ermächtigung

Doch was heißt das konkret?

Eine Frage, die mich aktuell sehr beschäftigt. Ich habe gerade selbst die Erfahrung gemacht, dass ich mich in eine äußerliche Abhängigkeit begebe, wenn ich nicht für mich selbst die volle Verantwortung übernehme.
Vor kurzem hat mich ein innerer Konflikt ziemlich aus der Bahn geworfen. Zunächst erschien es mir am einfachsten mein Umfeld darum zu bitten, auf mich ein bisschen mehr Rücksicht zu nehmen, da ich mich als Opfer der äußeren Umstände gesehen habe.

Im ersten Moment klang das auch durchaus nach einer Bitte, die man gegenüber seinen nahestehenden Mitmenschen zum Ausdruck bringen kann.
Irgendetwas hat mich an diesem Gedanken jedoch ziemlich gestört. Es war nicht die Tatsache, dass ich mich dabei wie eine Bittstellerin fühlen könnte.
Nein, das war es nicht!

❗️ Nachdem ich darüber nachgedacht hatte, was es denn dann ist, ist mir bewusstgeworden, dass ich mich dadurch selbst schwächer stelle.
❗️ Mir ist bewusstgeworden, dass ich dadurch die Verantwortung für mein Wohlbefinden in die Hände anderer gebe.
❗️ Mir ist bewusstgeworden, dass ich mich dadurch abhängig vom Verhalten anderer Menschen mache, um mich selbst besser zu fühlen.

⚡️ Das fühlt sich definitiv nicht richtig an.
⚡️ Es fühlt sich nicht nur nicht richtig an, es bedeutet sogar genau das Gegenteil von Ermächtigung.

Doch was ist die Alternative? 🤔

Die gute Nachricht, es gibt eine Alternative!
Die schlechte Nachricht, die Alternative befindet sich außerhalb der eigenen Komfortzone!

Wir haben nur eine Möglichkeit, um uns aus solchen Konflikten selbst zu befreien.

⭐️ Wir können nicht umhin, als selbst die volle Verantwortung für unsere Situation zu übernehmen und damit unseren Mitmenschen die Last zu nehmen, uns etwas zu schulden.
⭐️ Wir können nicht umhin, als selbst in die volle Akzeptanz unserer Situation zu gehen und alles anzunehmen, was gerade da ist.

🙏 Auf diese Weise erschaffen wir uns die Freiheit, uns eigenverantwortlich zu überlegen, wie wir für uns selbst das bestmögliche aus der jeweiligen Situation machen können.
🙏 Wir machen uns frei von äußerlichen Umständen und sind dadurch zu 100 % selbstbestimmt, gleichzeitig kommen wir so in unsere eigene volle Kraft.
🙏 Wir lösen uns somit selbst aus der Abhängigkeit von anderen Menschen und deren Verhalten, wodurch ich wir uns selbst in einem unbeschreiblichen Maß ermächtigen.

❣️ Wenn wir uns dieser Kraft der Eigenverantwortung bewusstwerden, dann erkennen wir zudem, wie selbstbestimmt wir auch in „schwachen“ Situationen sein können, einzig und allein deshalb, weil wir für uns selbst die Verantwortung übernehmen und die Lösung unseres Konflikts nicht im außen, sondern bei uns selbst suchen und auch finden. ❣️

Wie geht es Dir damit? Kennst Du auch solche „schwachen“ Situationen in denen es einfacher wäre, die Verantwortung abzuschieben?

Die Freiheit einfach mal nicht zu funktionieren

Die Freiheit einfach mal nicht zu funktionieren

🙏 Diese Zeilen wollen gerade gesagt werden.
🙏 Diese Zeilen wollen gerade aus meiner Seele sprechen.
🙏 Diese Zeilen sprechen gerade im Moment für mich!

Kennst Du das Gefühl auch, eine knallvolle ToDo-Liste zu haben, so viel schaffen zu wollen, produktiv sein zu wollen, Dir so viele Ziele gesteckt zu haben und dann passiert gar nix!
Du kommst nicht in die Gänge, die Couch lässt Dich nicht los, Du willst einfach nur Ruhe und von all deinen vielen Aufgaben nichts sehen und hören.

Genau so ging es mir kürzlich.
Ich hatte mir so viel vorgenommen.
Ich wollte so viel schaffen.
Ich hatte große Ziele.
Stattdessen bin ich auf der Couch gelegen mit einer Tasse Kakao und habe die Wand angestarrt und konnte mich mich ewig nicht mehr davon lösen.

Und das war in Ordnung so!

Früher hätte ich mir das nicht zugestanden.
Ich hätte mich wie eine Versagerin gefühlt.
Ich hätte mich gezwungen, meinen Schweinehund zu überwinden.
Doch für was eigentlich?
Für wen?
Und vor allem warum?

Wenn ich heute darüber nachdenke, kann ich das gar nicht mit Sicherheit sagen.

Heute weiß ich, dass Gelassenheit der Schlüssel zur Freiheit ist.

⭐️ Gelassenheit bedeutet, den lieben Gott auch mal einen netten Mann sein zu lassen.
⭐️ Gelassenheit bedeutet, auch mal zu akzeptieren, dass nicht jeder Tag gleich ist.
⭐️ Gelassenheit bedeutet, sich selbst auch dafür zu lieben, mal nicht zu funktionieren.
⭐️ Gelassenheit bedeutet, sich selbst Zeit und Raum für alle Bedürfnisse zu schenken, die gerade da sind.
⭐️ Gelassenheit bedeutet, zu wissen, dass die größte Kraft aus der Ruhe entspringt.

Heute weiß ich, dass Akzeptanz und Annahme wahre Freiheit bedeutet.

❣️ Akzeptanz und Annahme nimmt uns den Druck, den wir uns selbst machen.
❣️ Akzeptanz und Annahme erlaubt uns wahrhaftig zu vertrauen, dass sich alles fügen wird.
❣️ Akzeptanz und Annahme bringt uns zurück zur Gelassenheit.

Heute weiß ich, dass die Herausforderung wahrer Freiheit darin liegt, genau diese schwachen und antriebslosen Momente als größte Kraftquelle zu erkennen. 🙏

Wann immer wir entgegen unserem Urbedürfnis, unserem Körper und unserem Gefühl handeln, sperren wir uns ein.
Wir rauben uns die Luft zum atmen.
Wir halten uns klein.
Wir nehmen uns die Chance, unseren Akku wieder aufladen.
Wir füllen unser Gepäck, das uns täglich begleitet mit Ziegelsteinen, bis wir irgendwann unter dem Gewicht zerdrückt werden.

Erlauben wir uns hingegen die Freiheit, auch mal nicht zu funktionieren ohne uns dafür selbst zu verurteilen, erlauben wir uns gleichzeitig unsere Kräfte wieder aufzufüllen, durchzuatmen, unser Gepäck zu erleichtern und uns selbst den Druck zu nehmen, um dann mit neuer Energie und neuem Tatendrang wieder voll durchzustarten.

Genau aus diesem Grund habe ich mich nicht davon abbringen lassen weiterhin mit meinem Kakao die Wand anzustarren, den lieben Gott einen netten Mann sein zu lassen und den Tag genau so anzunehmen, wie er sich zeigen wollte. Auch wenn der nächste Tag genauso verlaufen wäre, dann wäre das ebenfalls in Ordnung gewesen, denn ich gönne mir heute die Auszeit, die mein Körper von mir verlangt ohne mich dafür zu verurteilen oder mich weiterhin unter Druck zu setzen, irgendetwas schaffen zu müssen.

❓ Wie geht es Dir damit? Erlaubst Du Dir die Freiheit, einfach mal nicht zu funktionieren? ❓